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Die Studenten Frau

Es war einer jener unerträglichen Sommertage gewesen, als sie das erste Mal sein Büro betrat. In den Semesterferien hatte er nur eingeschränkte Sprechzeiten. Viele seiner Studentinnen und Studenten waren verreist. Bergmann lehnte sich gerade zurück und schaute aus dem Fenster, als seine Sekretärin ihm Liane ankündigte.

Die Tür öffnete sich und sie trat in sein Leben. Sie sah atemberaubend aus. Groß, schlank, blond mit vollen festen Brüsten. Zwar hatte er sie manchmal in seinen Vorlesungen gesehen, aber als sie jetzt so nah vor ihm stand, ihm ihre kühle Hand reichte, ging ein sanftes Zittern durch seinen Körper. Es war ihm, als würde ein elektrisierender Schlag auf ihn überspringen. Sie war seit April in seiner Vorlesung ohne sich besonders hervorgetan zu haben. Sie schrieb niemals mit. Sie schaute ihn ruhig an und zeigte sonst keine Reaktionen. Nun setzte sie sich auf den Besucherstuhl vor seinem Schreibtisch. Sie war ein Traum in Rot und Blau. Rote Stiefeletten, die obligatorische Hüftjeans mit MissSixty Label, einen enges, feines Rippenshirt in rot. Ihre Haare hatte sie sich hochgesteckt. Auf der Nase trug sie eine schmale Brille mit schwarzen Rahmen. Nie hatte er an ihr eine Brille gesehen. Sie musste sonst wohl Kontaktlinsen tragen. Sie hatte keine Aktentasche und keine Unterlagen dabei. Entspannt schaute sie sich um.

Er wartete ab. „Ich habe eigentlich keinen Grund in ihre Sprechstunde zu kommen.“ Sie zögerte ein wenig. „Obwohl, ich bin ja nun schon seit 4 Monaten in ihrer Vorlesung und war neugierig darauf, sie kennen zulernen.“ Ihre Stimme hatte einen spöttischen Unterton. „Finden sie nicht, das ist Grund genug“, fragte sie spitzbübisch grinsend. Wieder lächelte sie ihn an. Ihre Augen musterten ihn, fixierten seinen Blick. Es schien als überlegte sie. „Sind sie immer so schüchtern oder lassen sie sich nur nicht gerne in ihrem Reich überfallen?“ Wieder dieser spöttische Unterton. Er wusste nicht, womit er bei diesem Gespräch gerechnet hatte. Mit dieser direkten Art hatte er jedoch sicherlich nicht gerechnet. Er stammelte ein paar allgemeine Worte.

Die junge Studentin brachte ihn gehörig durcheinander. Das musste er versuchen zu kaschieren. Obwohl ihm so was so gut gelang. Sie stand auf. „Ich glaube ich gehe besser. Mit ihnen ist ja im Moment nicht wirklich etwas anzufangen.“ Sie lächelte ihn an. An der Tür drehte sie sich noch mal um. „Kommen sie heute Abend um 21 Uhr zu mir. Dann lernen sie auch mal mein Reich kennen.“ Sie nannte die Adresse. Ohne seine Antwort abzuwarten, zog sie die Tür hinter sich zu. Er saß an seinem Schreibtisch. Ihr Parfum lag noch in der Luft. Diese Mädchen hatte ihn völlig durcheinander gebracht. Ihre direkte Art und ihre spöttische Art faszinierten ihn und stießen ihn zugleich ab. Er würde natürlich nicht gehen. Was dachte sie von ihm? Dann stand er kurz nach neun abends vor ihrer Tür und klingelte. Der Türöffner summte und als er die vier Treppen zu ihrer Dachwohnung erklommen hatte, war er außer Atem. Die Tür öffnete sich.

„Willkommen in meinem Reich… Oh Blumen, wie nett, Professorlein!“ Sie fasste ihn an der Hand und zog ihn in ihre Wohnung. Sie stand vor ihm, die Beine leicht gespreizt. Er sah die hohen schwarzen Stiefel. Dazu trug sie hautenges schwarzes Leder, das von ihrem schlanken Körper mehr zeigte als es bedeckte. Vor sich, unterhalb der festen, vollen Brüste hielt sie eine Reitgerte, mit der sie ungeduldig in ihre linke Handfläche klapste. Um den Hals trug sie ein schwarzes Band. Ihr Blick ließ seine Knie zittern. “Schön, dass du da bist”, sagte sie und ein kleines Lächeln verdrängte die strengen Züge aus ihrem Gesicht. “Zieh dich aus.” Sie bemerkte seinen fragenden, zögernden Blick. “Ja, ganz!” Dabei ließ sie die Gerte in den Handschuh klatschen. Dann drehte sie sich um und suchte etwas auf ihrem Tisch, zwischen den Kerzen. „Also, was ist?“

Er war erregt, als er nackt hinter ihr stand, den Blick auf ihren festen, runden Pobacken in der Netzstrumpfhose. “Ich hasse Unpünktlichkeit”, sagte sie, zu ihm gewandt, “wer unpünktlich ist, verdient Strafe. Also komm her.” Warum machte er das hier mit. Sie hatte nur im Vorbeigehen seinen Körper gemustert. Er fühlte sich beschämt. „Komm endlich!“ Er machte einen Schritt auf sie zu. Sie berührte seine Erregung mit der Gerte. “Wie schön”, bemerkte sie spitz und lächelte spöttisch. Sie stellte sich vor ihn, die Gerte hinter ihrem Po gebogen.

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